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3.1.6. Kraichgau 

Zwischen dem nördlichen Schwarzwald und dem Odenwald ist der geologische Untergrund im Kraichgau stark eingesenkt, so dass die sonst wei­ter östlich liegenden Gesteine des Muschelkalkes und des Keupers hier vor der Abtragung geschützt waren und heute bis an die Rheingraben-Haupt­verwerfung reichen. Die Mulde des Kraichgau ist auf badischer Seite das nach Norden verschobene Pendant zur Zaberner Senke im Elsass. Der Kraich­gau ist ein niedriges, grösstenteils mit Löss bedeck­tes Hügelland und besitzt eine mittlere Höhenlage von 200 m bis 300 m. Seine tiefe Lage sorgt im nördlichen Teil des Oberrhein-Tieflandes bei be­stimmten Wetterlagen für eine bessere Durch­lüftung, was sich in der räumlichen Verteilung einiger Klimaelemente (z.B. Nebel) deutlich be­merkbar macht.